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 Die Straßen

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Widdershin
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BeitragThema: Die Straßen   Do 19 März 2009, 23:01

Diese ständig verschneite Stadt ist beinahe schon ein Winterwunderland. Die Menschen hier sind trotz der Kälte immer sehr fröhlich. Die einzigen Blumen die hier wachsen, sind wunderschöne, eisblaue Rosen.
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Nashiru
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do 09 Apr 2009, 03:18

Er passte wohl sehr gut hier her… ihm gefiel es auch irgendwie. Es waren weniger lebensfreundliche Bedingungen als in den wärmeren Regionen des Kontinents, gerade das machte es besser. Wärme verabscheute Nashiru jedenfalls, umso mehr hieß er die eisige Kälte hier willkommen. Über seiner üblichen edlen, weißen Kleidung trug er trotzdem einen schneeweißen Mantel, dessen Rücken von seinen angelegten Schwingen bedeckt wurde. Diese schüttelte er immer wieder, denn das Gefühl des kalten Schnees, der sich in den Federn verfing und dann schmolz war wiederum alles andere als angenehm. Genau dasselbe galt für seine Haare, die auch nicht mehr ganz trocken waren. Trotz des Umstands jedoch, dass die Natur gegen das Leben hier zu kämpfen schien, waren die Bewohner dieser Stadt unheimlich… fröhlich. Das konnte ihm eigentlich egal sein, aber der Darkari mochte nicht sehen wie andere sich ihres Lebens erfreuten. Trotzdem spiegelte sich nichts von dieser Abneigung auf seinem Gesicht wider.

Es war bereits spät und ohne die Sonne wurde es kontinuierlich kälter, aber auch ruhiger. Einen speziellen Grund warum er hier war, gab es nicht. Bald würde er sich ein Gasthaus suchen, dort übernachten und wohl einen weiteren Tag hier verbringen, sich umsehen, je nachdem wie seine Laune war und was so geschehen würde. Wenn er nichts Besseres zu tun hatte, reiste er gerne in der Weltgeschichte herum, immerhin hatte er keine Heimat mehr, keinen Ort an dem er in Frieden leben konnte und wenn er nicht wollte, dass man ihn fand, musste er sowieso in Bewegung bleiben. Im Hinterkopf hatte er den Gedanken, dass er vielleicht auch einmal irgendeinen Ort fand, an dem es ihm gefiel, das war allerdings unwahrscheinlich, denn er erfreute sich ja an nichts, auch nicht an den hübschen, blauen Blumen, die hier überall blühten. Er war lediglich auf der ewigen Reise, auf welcher er ‚Gelegenheiten’ suchte, andere hätten vielleicht eher gemeint, dass man bei so etwas sein Glück suchte, aber so blumig dachte der Darkari nicht.
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Kirin
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do 09 Apr 2009, 06:53

(Erster Post)
Sie trug ihr rabenschwarzes Haar nach oben gesteckt. Zu einem sehr schönen Gesteck, indem sie blaue Blüten trug. Sie waren so jung und erfüllt vom süßen Duft wie die Haut der Maid, die sie trug. Ihr zierlicher, schlanker Körper war in weiße Fuchsfelle gehüllt. In ihren zierlichen Händen trug sie einen weißen Weidenkorb voller gesunder Wurzeln, Kräuter der Arznei und blauen Schneeblumen. Das Mädchen von cirka 16 Jahr war auf dem Weg nach Hause, in ihr kleines, schönes Dorf. Dabei trug sie ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen, denn der Tag war schön und der Himmel klar. Es fiel kaum Schnee und die Winde waren sanft in diesen wehen Stunden. Sie konnte nicht ahnen, dass sie seit Anbeginn des Tages verfolgt wurde. Unbeobachtet und sicher fühlte sie sich in ihrer ihr vertrauten Umgebung, wo die einzige Gefahr die Kälte, oder ein Schneerutsch war.

Es war ein Vampir, der zwei Kilometer Abstand zu seinem Opfer hielt, während er es mit gemächlichen und doch sehr schnellen Schritten verfolgte. Die kalten Augen starr nach geradeaus gerichtet, dem Duft des reinen Fleisches folgend. Dabei gruben die hölzernen Sandalen tiefe Furchen in den Eisgrund. In seiner rechten, bandagierten Hand hielt er einen kleinen, hölzernen Fächer, dessen Kanten besonders scharf waren. Wie ein Messer trug er es vor sich her, ohne sich ansehen zu lassen, was er vorhaben könnte. Dafür war seine ganze Erscheinung zu undurchschaubar.
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Nashiru
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do 09 Apr 2009, 07:11

„Hm?“ Ein seltsamer Geruch machte sich breit. Sicher, Darkari waren eher für ihre scharfen Augen bekannt als für einen ausgeprägten Gesuchssinn, aber bei Nashiru war es auch weniger der als der Sinn für das ‚Unangenehme’. Es war der Duft von Natur und auch etwas Erde, der ihm hier nicht ins Bild passen wollte. Es war nicht unbedingt… dass er Natur und Pflanzen irgendwie verabscheute, so konnte man es nicht nennen. Aber er konnte dem auch nichts abgewinnen und musste ganz einfach immer irgendetwas haben was ihn störte oder nicht gefiel. Statt dem jedoch irgendwie Ausdruck zu verleihen, gab er sich Mühe freundlich drein zu, während er sich umdrehte, um die Quelle des Geruchs ausfindig zu machen. Schräg hinter ihm, nicht weit entfernt, lief ein junges Menschenmädchen mit einem Korb, voller Unkraut, wie er es bezeichnet hätte… Sie schien äußerst fröhlich… Innerlich verfiel seine gute Miene, doch davon bekam niemand etwas mit, wie immer. Natürlich mochte er sie nicht, was mochte er denn schon, außer sich selbst? Und gerade die Freude anderer machte ihn immer wieder missmutig.

Demnach tat er nun aber etwas vollkommen Widersprüchliches. Zuerst verlangsamte er seinen Schritt nur, drehte sich dann allerdings um und kam vor dem Mädchen zum stehen, wobei er noch in der Bewegung einen Arm vor seinen Körper verschränkte und sich leicht verbeugte. „Schöne Pflanzen hast du da gesammelt. Dafür musstest du sicher einen weiten Weg hinter dich bringen, hm? Ich möchte dir anbieten, ich bestehe beinahe darauf, den Korb den restlichen Weg zu deinem zu Haus zu tragen und dich zu begleiten. Immerhin bricht langsam die Zeit an zu der solch ein junges, hübsches Mädchen nicht mehr allein durch die Straßen laufen sollte.“ Sein Verhalten zog allerlei Aufmerksamkeit auf sich, aber er tat das schon zum hundertsten Mal… Was es für einen Grund und Sinn hatte? Das würde sich ergeben. Selten machte er Pläne, bevor er die Lage richtig einschätzen konnte. Irgendwie zog man immer seinen Nutzen daraus, wenn man anderen ‚half’ und etwas Besseres hatte er am Ende auch nicht zu tun. Auf keinen Fall war es die gute Absicht, die ihn dazu veranlasste. Genervt war er jedenfalls jetzt schon. Das Mädchen starrte ihn eine Weile ungläubig an, schien sich dann selbst dabei zu erwischen wie unhöflich das war, errötete und reagierte endlich. „G-gerne, ich danke Euch, mein Herr.“ Ging doch… Sich kontrollierend nahm er ihr den Korb ab, war aber darauf bedacht das ‚stinkende Zeug’ möglichst von sich fern zu halten. Dann setzte sie sich endlich auch in Bewegung und er folgte ihr, wie es ihm die Höflichkeit gebot. Man hatte ihm Manieren beigebracht und er nutzte das, indem er damit immer wieder den falschen Eindruck hervorrief.
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Kirin
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do 09 Apr 2009, 07:23

Verdammt… Das blau-violette Kimono, das bis eben noch zwischen den Schneeböen getanzt hatte, kam zum stehen. Und so fiel auch das dunkelblaue, bis lilafarbene Haar über die zierlichen, schmalen Schultern der schemenhaften Erscheinung von Vampir. Es war ihm jemand in die Quere gekommen… Die Verbindung zu seinem Opfer war gestört worden. Das war äußerst unpassend und nicht gerade selten. In den heutigen Zeiten war es schwer, ein Opfer frei von sozialen Machenschaften zu erwerben. Immer wieder war man als Vampir gezwungen sich in Städte und somit in die Gefahr zu begeben… Doch auch dem passten sie sich nach und nach an, auch wenn sie dazu ihre wunderbaren Kräfte missbrauchen und beschmutzen mussten. Kirin wusste jedoch, wofür er es tat. Es war sehr wichtig… So wie jetzt konnte er nicht mehr lange unter der Sonne wandeln.

Seine kurzen Schritte wurden schneller. Bis er gar rannte und den Schnee unter seinen Füßen aufwühlte. Sein Gesicht blieb ernst… Er durfte das Mädchen nicht verlieren. Sie war rein – Auch das war keine gewöhnliche Sache mehr. „Cousine, so wartet doch!“ Wie heiser klang doch seine Stimme, doch tarnte ihn die eisige Kälte. Kein Nebel drang aus seiner Kehle – verräterisch. Denn Wärme besaß sein Körper nicht mehr. Sofort hielt das Mädchen Inne, nachdem Kirin sein Opfer erreicht hatte. Ungewöhnlich schnell war er gewesen und doch nicht außer Atem. Wie ein Schatten stand er in der weißen Landschaft und schenkte dem Störenfried einen kurzen, aber effizient durchdringenden Blick. Ein seltsames Geschöpf… In seiner Eile ließ es sich nicht so einfach analysieren. Aber wichtig war es nicht. Sein Blick richtete sich auf den des verwirrten Mädchens. Das war wichtig, denn sie musste mitspielen – und sie würde. Nicht einmal drei Sekunden waren nötig, um Besitz von ihrem Geiste zu erlangen. Die Augen des Kindes wurden gläsern – und Kirins umso härter. „Entschuldige…“ Ihre Worte klangen wie die einer seelenlosen Puppe. Dem Fremden schenkte sie nun keine Beachtung mehr. Sie lächelte geistlos – dem Vampir entgegen, der bar jeder Mimik auf die beiden zutrat und seiner Pseudo-Cousine einen strengen Blick zuwarf. „Du sollst nicht mit Fremden reden, hat der Vater gesagt…“ mahnte er sie zornig, wobei er an dem Fremden vorbeiging. „Ich weiß, verzeih mir…“ säuselte das Mädchen willenlos und wand sich von dem Fremden ab, ohne dem Korb weitere Beachtung zu schenken. „Begleitet uns doch.“ Kirin sprach an den Fremden, ohne diesen anzusehen. Seine Marionette folgte ihm besinnlos – führte sie zum Dorfe.
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Nashiru
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do 09 Apr 2009, 07:40

Ein leichtes Zucken fuhr durch sein Gesicht, praktisch ein kurzer Moment, in dem seine Fassade schwand, ohne dass irgendwer es sehen konnte, als die Stimme erklang. Wenn es eines gab, was er nicht leiden konnte (zugegebenermaßen konnte er fast nichts leiden, aber das war praktisch die Spitze des Eisberges), war es die Situation, dass ihm irgendetwas oder eher noch irgendjemand in Quere kam, das geschah oft. Die Welt wäre viel einfacher, wenn alle keine Kontakte hätten und so einsam wären wie er… Dann gäbe es solche Probleme nicht. Deswegen nahm lieber alten Menschen an, als jungen, aber die Gelegenheit hatte günstig gewirkt. Erneut schüttelte er seine Flügel kurz, ohne die groß zu bewegen. Das war wichtig, nicht nur, weil es ihm sonst unangenehm war, sondern auch weil er nicht fliegen können würde, wenn die Federn zu nass oder gar vereist wären und jemand wie er musste jederzeit bereit irgendwie zu reagieren.

Eindringlich sah er den dazugekommenen Fremden… den Cousin, an. Man sah ihm nichts an, auch wenn er innerlich nun gereizt war, aber es war schon schlimmer gekommen… Ein seltsames Szenario war das jedenfalls, er wusste wovon er sprach, denn war Meister darin andere auszunutzen. Aber da das Mädchen auf das Gesagte einging und es ziemlich blöd gewesen wären so etwas vorzutäuschen, konnte er da nichts machen und die Lust war ihm eh schon vergangen. ‚Du sollst nicht mit Fremden reden’, Nashiru wandte sich ab und verdrehte die Augen, während er sie das feuchte Haar aus dem Gesicht strich. Die andern beiden liefen schließlich los und er hatte immer noch diesen bescheuerten Korb in der Hand. Gerade wollte er darauf aufmerksam machen, als man stattdessen das Wort an ihn richtete und es damit tatsächlich schaffte ihn für eine Weile sprachlos zu machen. Das ergab doch alles keinen Sinn… Umso besser war das vielleicht für ihn, selbst wenn hier etwas nicht richtig war, war es doch auch nicht schlechter als eine heile Welt vor sich zu haben. Beinahe… wäre er schon neugierig gewesen. Er zuckte also mit den Schultern, eher zu sich selbst und folgte dem Mädchen und dem feminin wirkenden Mann, der im Grunde nicht weniger auffällig war als er selbst, auch wenn ihm das jetzt erst auffiel, weil er nicht drauf geachtet hatte. Und? Natürlich: das gefiel ihm nicht… Allerdings ging er dazu über so zu tun, als wäre das alles so von ihm mit einberechnet gewesen. „Das sind Heilkräuter, nicht wahr?“ War ihm egal, ob man mit ihm reden wollte. Es wäre nur auffälliger gewesen, wenn er jetzt vor sich hingeschwiegen hätte, so schwer es auch sein mochte Interesse zu heucheln. Wer wusste schon was für eine dramatische Gesichte sich jetzt auftun würde oder ob man ihn einfach auf die wahre Tatsache hinwies, dass ihn das absolut nichts anging. So wichtig konnte es jedenfalls nicht sein, wenn er den dummen Korb weiter mit sich rumtragen dürfte.
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Kirin
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do 09 Apr 2009, 07:47

Dem Fremden wurde durchweg keine weitere Beachtung geschenkt. Das hatte seine guten Gründe. Wer Beachtung gab, bekam Beachtung zurück. Daran lag Kirin rein gar nichts – denn genau das wollte er vermeiden. Beschäftigte man sich zu lange mit seiner Erscheinung, fielen einem so einige, suspekte Dinge auf. Dennoch hatte er inzwischen registriert, dass es sich bei seinem Rivalen um einen Darkari handelte – Trotz dessen war noch mehr an diesem dran. Etwas, wofür Kirin zu ‚faul’ war, seine sensiblen Sinne zu missbrauchen. „Keine Ahnung“, war alles, was er zu dessen ‚Frage’ erübrigte. Für solchen Weiberschnickschnack hatte er kein Interesse, auch wenn er in dieser Thematik bewandert war.

Wozu er den Fremden mitnahm? Diese Frage erübrigte sich von selbst… Kirin hatte es nicht gern, wenn sich übersinnliche Wesenheiten seiner Person bewusst waren. Folglich mussten diese eliminiert werden. Oder zumindest zum schweigen gebracht werden. Er nahm es da sehr genau. An diesen Ort hatte er sich aus Not zurückgezogen – kaum woanders gab es noch ‚Nahrung’. Würde man hier von Vampiren wissen, wären die kleinen Siedlungen zu wachsam und der Beutezug würde noch schwerer werden als so schon… Das konnte er sich auf Grund seines Überlebenstriebes nicht leisten.

-> Dorf
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Nashiru
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do 09 Apr 2009, 08:01

Man gab sich nicht einmal großartig Mühe sich mit ihm zu befassen, das war umso verdächtiger und viel schlimmer war es noch… dass genau das Nashirus empfindlicher Punkt war. Er gierte immerzu nach Beachtung, obwohl er sich selbst schon genug bestätigte, aber er mochte es überhaupt nicht sehen, wenn man ihn behandelte als wäre er ‚irgendwer’. Im Grunde war er ja auch für jeden anderen nur irgendwer, aber das wollte er nicht einsehen. Was in seinem Kopf vorging widersprach sich in jeder Hinsicht selbst, das war schon lange so. Einerseits wollte er, dass man ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit zuteil werden ließ, andererseits war er sich zu ‚gut’, um sich von irgendwem auch nur berühren zu lassen. Dabei hatte er es sein ganzes Leben auch bleiben lassen.

„Na wenn das so ist…“ Es hatte auch keinen Sinn mehr auf nett zu tun, wenn hier irgendetwas lief, wovon er keine Ahnung hatte. Zumindest ein bisschen ließ er von dieser Fassade ab, nicht dass er hier über irgendwen herfallen würde, aber er schleuderte den Korb mit dem Gewächs in den Schnee und war froh ihn loszusein. Das war die alberne Reaktion eines Kindes oder einer Diva, also passend für ihn. Was auch immer man hier vorhatte, man sollte sich beeilen. Schien ja auch niemand zu stören, nicht mal das Mädchen, welches den Anschein machte als könne man ihr die Hand abhacken und es wäre ihr egal. Natürlich hätte er auch einfach gehen können, das wäre für jeden anderen logisch gewesen, aber nicht für ihn, er resignierte nicht. Deswegen nahm er den nicht zu kurzen Fußmarsch auf sich und schwieg den Rest der Zeit. In seinem Kopf riss er den Fremden, der anscheinend hier war um ihm ‚die Schau zu stehlen’, in Fetzen, auch wenn er niemand war, der solche Pläne im Endeffekt auch so brachial ausführte.

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